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Vorschule
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Vorschule

Im Allgemeinen ist mit dem Begriff "Vorschule" die (bildungsorientierte) Erziehung eines Kindes vor dem Schuleintritt gemeint. Meistens erfolgt diese in Form des Kindergartenbesuchs oder in separaten Einrichtungen für die Vorschule. Obwohl die Handhabung der Vorschulerziehung in den verschiedenen deutschsprachigen Staaten eher unterschiedlich gehalten wird, ist allen in der Regel gemeinsam, dass sie dem allgemeinen Ziel der Vorbereitung der Kinder auf die schulischen Leistungen, sowie im Besonderen dem Abbau der Benachteilungen von Kindern (bedingt durch deren soziale Herkunft) dienlich sind. Wie bereits erwähnt wird die vorschulische Erziehung häufig von Kindergärten ausgeübt. Diese können von Kindern ab dem dritten Lebensjahr besucht werden, wobei in diesen Einrichtungen (im Vergleich zu Schulen) kein allgemeinverbindlicher Lehrplan gilt. Dementsprechend obliegt die inhaltliche Gestaltung, sowie das Recht zur Festsetzung der geplanten Bildungsziele dem jeweiligen Träger der einzelnen Einrichtung. Dennoch hat sich diesbezüglich in den meisten Bundesländern zwischenzeitlich die Praxis durchgesetzt, dass mit Hilfe von Bildungsplänen und den darin enthaltenen Vereinbarungen mit den entsprechenden Trägern, eine zumindest weitgehende Form von Verbindlichkeit in der vorschulischen Erziehung der Kinder in Kindergärten erlangt wird. Im Ergebnis kann somit festgehalten werden, dass die Kindergartenpädagogik zwar verschiedene Schwächen aufweist, diese aber vor allem vor dem Hintergrund, dass der Kindergarten letztlich aber ein ideales Bildungsmilieu der Frühbildung bei Kindern darstellt, in einem erträglichen Verhältnis zu den Vorzügen solcher Einrichtungen stehen.